Freitag, 9. Juni 2006
Vertrauen statt Sorge
asta, 18:20h
Ich glaube an Gott. Ob ich ihn so nennen muss - keine Ahnung, ich könnte auch "Höhere Macht", "Weltengeist" oder von mir aus "Gurkenkönig" sagen, das Ergebnis wäre das Gleiche. So sehr ich mit Religionen und kirchlichen Gemeinschaften über Kreuz bin, so selbstverständlich ist mir trotzdem immer das Gespräch mit dieser Höheren Macht geblieben. Eine Weile war dieses Gespräch von meiner Seite her ziemlich sprachlos, aber die Sicherheit, dass es diesen Gesprächspartner gibt, ging mir nie wirklich verloren.
Angeregt durch andere Menschen habe ich eines Tages schlicht beschlossen, mir keine Sorgen mehr über mein eigenes Leben zu machen, sondern stur davon auszugehen, das "jemand anders" Sorge und Verantwortung dafür übernimmt. Für mich war das damals ein Experiment, schwierig um so mehr, weil ich ein Mensch bin, der nur sehr widerwillig die Kontrolle über sich selbst abgibt.
Etwas als das ist passiert: ich habe nichts anderes getan als zuvor, habe mein Leben gelebt und "mein Ding gedreht" - aber in mir war eine ganz neue Ruhe, die für mich in dieser Form ungewohnt war. Ich hatte sprichwörtlich das Gefühl, dass jemand bei mir ist und darauf achtet, dass grundsätzlich nichts schief geht. Ich bin absolut kein Mensch, die davon ausgeht, dass "alles gut ist, was aus Gottes Hand kommt" (mit solchen Sprüchen kann ich nichts anfangen). Aber irgendwoher habe ein inneres Vertrauen, dass mein Leben auf einem guten Weg ist.
Viele Grüße
Eure Asta
Angeregt durch andere Menschen habe ich eines Tages schlicht beschlossen, mir keine Sorgen mehr über mein eigenes Leben zu machen, sondern stur davon auszugehen, das "jemand anders" Sorge und Verantwortung dafür übernimmt. Für mich war das damals ein Experiment, schwierig um so mehr, weil ich ein Mensch bin, der nur sehr widerwillig die Kontrolle über sich selbst abgibt.
Etwas als das ist passiert: ich habe nichts anderes getan als zuvor, habe mein Leben gelebt und "mein Ding gedreht" - aber in mir war eine ganz neue Ruhe, die für mich in dieser Form ungewohnt war. Ich hatte sprichwörtlich das Gefühl, dass jemand bei mir ist und darauf achtet, dass grundsätzlich nichts schief geht. Ich bin absolut kein Mensch, die davon ausgeht, dass "alles gut ist, was aus Gottes Hand kommt" (mit solchen Sprüchen kann ich nichts anfangen). Aber irgendwoher habe ein inneres Vertrauen, dass mein Leben auf einem guten Weg ist.
Viele Grüße
Eure Asta
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